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Ausflüge
Unsere Ausgangsort Selce bietet sich optimal für unsere
vielseitigen gemeinsamen Tagestouren an.
Die Halbinsel Istrien und die Kvarner Bucht mit ihren Inselperlen der Adria
(Krk, Cres, Rab, Loinj) vereinen auf relativ kleinem Raum, eine
unglaubliche Vielfalt wunderschöner Landschaften.
Von den ausgedehnten Landzungen Istriens, bis zu den Kalkfelsen des Velebit
Gebirges, von den waldreichen istrischen Hügeln und dem Bergmassiv Ucka,
bis zur subtropischen Insel Loinj und den Sandstränden der Insel Rab.
Etwa 1000 km Küste mit einsamen Buchten und glasklarem
Wasser, bizzaren Felslandschaften, Kiesel- und Sandstränden,
Pinienwäldern und Lorberhainen, machen diese Region zu einem Ferienparadies
par excallance.
Die stillen Fischer- und Weindörfer, mit ihren romantisch einladenden
Gassen, das heilsame Seeklima, die Gebirgsstädtchen im Landesinneren
und die Küstengebirge, ziehen Jahr für Jahr Badegäste und
Sportler, Kunst- und Naturfreunde, Camper und Freizeitkapitäne zuhauf an.
Insel Krk (0-568 m ü.d.M., 17 000 Einw.)
Im Norden der Kvarner Bucht gelegen, ist sie mit knapp 410 km2
die größte Adriainsel. An ihrer Nordspitze präsentiert sich die
Insel eher karg, im Osten hingegen sehr gebirgig und mit fruchtbaren Tälern.
Der sanfte Westen wird geprägt durch seine Laub- und Eichenwälder.
Der moderne Tourismus hat erst mit der Errichtung der Krk-Brücke (Krcki most)
im Jahr 1980 verstärkt Einzug gehalten. Ein Muß, für den
Inselbesucher sind die malerischen Örtchen, mit ihrem Angebot an
kulinarischen Genußen, besonderes die einheimischen Weine und
luftgetrockneten Schinken, sind zu empfelen.
Die gleichnamige Hauptstadt der Insel, mit ihren etwa 2500 Einwohnern,
liegt in einer weiten Bucht an der Südseite der Insel.
In der kroatischen Geschichte nimmt die Insel, speziell der Ort Baska,
einen ganz besonderen Platz ein: Hier wurde das älteste Schriftdokument
in kroatischer Sprache (aus dem 13 Jh.) gefunden.
Tipp:
Für diejenigen, die Probleme mit dem Namen der Insel haben, hier ein
Trick. Versuchen sie zwischen dem ersten und zweiten Konsonanten einen
kurzen Vokal zu schieben, z.B. K (i) rk. Geht schon besser, oder?
Inseln Cres und Loinj (0-650 m ü.d.M.,
Cres 3200 Einw., Loin 8700 Einw.)
Die langgestreckte und schmale Insel Cres, ist erst zusammen
mit der viel kleineren, nur durch einen Kanal getrennten Insel Loinj
komplett. Die beiden Inseln sind die Fortsetzung des istrischen Bergmassivs
Ucka.
Die Geschischte besagt, dass sie damals eine gemeinsame Insel waren, aber
die Römer haben am Rande der Stadt Osor einen Kanal gegraben, um den
Schiffsweg um die Insel herum zu kürzen. Seitdem sind es zwei Inseln,
die mit eine befahrbaren Brücke verbunden sind. Der Kanal wird immer
noch zweimal am Tag für Segler und Jachten geöffnet.
Die schöne, kontrastreiche Landschaft, mit ihren malerischen Städtchen,
fasziniert nahezu jeden Besucher.
Der Laubwald des Nordens und der Nadelwald der Inselmitte geht in eine schier
endlos scheinende Steinwüste über. Sie ist durchzogen von
kilometerlangen Trockenmauern, zwischen denen Schafe grasen. Den Süden
von Cres dagegen bedeckt immergrüner, dichter Macchiawald.
Mit einer Gesamtlänge von 68 km und 405 km2 ist Cres die
zweitgrößte Adriainsel.
Cres, ist mit der Fähre von Krk oder über die Halbinsel Istrien
zu erreichen.
Insel Rab (0-408 m ü.d.M., 9000 Einw.)
Sie liegt zwischen Krk im Norden und Pag im Süden und
umfaßt insgesamt 94 km. Mit rund 2500 Sonnenstunden im Jahr, ist
Rab eine der meistbesuchten Urlaubsinseln des Landes. Wegen ihrer bizzaren
Form, wird sie auch gern mit einem Hummer verglichen.
Das Eiland präsentiert sich zum Festland hin äußerst hart,
kahl und unwirklich. Doch gerade der 400m hohe Felszug Kamenjak, wirkt als
Barriere gegen die kalten Bora Winde und ist ein Segen für die üppig
grüne Südküste am Barbatski Kanal, an dem auch die Hauptstadt
Rab liegt. Frühlingshafte Winter und trockenheiße Sommer sind der
Dank.
Lebhaftes Zentrum der Insel, ist das gleichnamige Städtchen Rab, dessen
Ansicht mit den vier Kirchtürmen zu den schönsten Panoramen an der
Adria zählt.
Nacionalpark Plitvicer Seen (Plitvicka Jezera)
Die Plitvicer Seen, sind eines der schönsten Naturschauspiele
im südosten Europas. Schon 1928 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt.
Auf einer Länge von knapp 8 km, reihen sich 16 große und kleine Seen
wie Perlen aneinander. Sie bilden den Oberlauf des Flüßchens Korana,
der bei einem Gesamtgefälle von rund 120 m, an über drei Dutzend Stellen,
durch natürliche Barrieren und Terrassen aufgestaut wird.
Diese Terrassen haben sich in den letzten 4000 Jahren durch einen biodynamischen
Prozeß aus Moos, Algen und Mineralien gebildet.
Der Prozeß der Terrassenbildung verläuft dynamisch. Während sich
an der einen Stelle eine Barriere aufbaut, kann durch die Kraft des Wassers, an
anderer Stelle, eine zerstört werden.
Halbinsel Istrien (3500 km2, 0-1400 m ü.d.M. )
Die zum größten Teil üppig grüne, an zwei
Seiten vom Meer umspülte Halbinsel zählt zu den schönsten Fleckchen
der sonnenverwöhnten Adria und hat äußerst abwechslungsreiche
Landschaften zu bieten. Der Nordosten ist geprägt vom fast unberührten
weißen Karst, der sich über die wandhohen, mächtigen Bergmassive
Cicarija und Ucka erstreckt und der vom Triester Golf bis zum Kvarner
Golf reicht.
Wer Inneristrien in Richtung Westen und Südwesten bis zum Meer hin bereist,
dem bietet sich ein harmonisches Bild aus grünen Hügeln, fruchtbaren
Feldern und unzähligen Weingärten.
Am westlichen Küstenbereich Istriens reihen sich die historischen
Altstädte der kroatischen Adria aneinander, z.B. Porec, mit seiner
bekannten Euphrasieva Basilika, Rovinj, mit seinem malerischen Hafen oder
Pula, mit dem weltberühmten Amphitheater und anderen Bauten aus der
Römischen Epoche.
Die steile, bewaldete ostistrische Küste, mit dem Bergmassiv Ucka und
der bekannte Riviera von Opatija, öffnet sich zuletzt zur Kvarner Bucht
hin.
Das Kvarner Hinterland (Nord Velebit Gebierge, Vela
Kapela Gebierge, Gorski Kotar)
Die kroatische Gebirgskette, bestehend aus drei Bergmassiven
(Velebit, Vela Kapela und Gorski Kotar) bieten dem Besucher ein Bild von
unberühter Natur.
Bei angenehm erfrischenden Temperaturen, durchquert man die zumeist bewaldeten
Anhöhen (1000m - 1500m) des Kvarner Hinterlandes. Wer die Vielfalt von landschaftlicher Schönheit und Abenteuer liebt, wird bei unseren Ausflügen in diese Gebirgswelt bestimmt auf seine Kosten kommen.
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